Du kennst das: Du kaufst einen Wein, er schmeckt fantastisch, aber drei Monate später hast du den Namen des Weinguts vergessen. Du stehst im Supermarkt und weißt nur noch: „Der war rot und gut."
Jetzt stell dir vor, du bekommst einmal im Monat eine persönliche E-Mail von genau diesem Winzer. Er erzählt dir, wie der neue Jahrgang aussieht. Schickt dir ein Foto aus dem Weinkeller. Gibt dir einen Tipp, welcher Wein am besten zum Grillabend passt.
Vergisst du diesen Winzer noch? Nie im Leben.
der newsletter – das unterschätzte werkzeug
Social Media ist laut. Jeder postet, jeder schreit um Aufmerksamkeit. Und der Algorithmus entscheidet, wer deine Beiträge überhaupt sieht.
Der Newsletter ist anders. Er landet direkt im Postfach. Kein Algorithmus. Kein Zufall. Direkte Verbindung.
Und die Zahlen sprechen für sich:
- E-Mail-Marketing hat einen durchschnittlichen ROI von 36:1 – für jeden investierten Euro kommen 36 zurück
- Die Öffnungsrate von Newslettern liegt bei 20-25% – auf Instagram sehen nur 5-10% deiner Follower deine Posts
- 72% der Konsumenten bevorzugen E-Mail als Kommunikationskanal mit Unternehmen
was macht einen guten „VINOLetter" aus?
1. persönlichkeit
Schreib so, wie du redest. Nicht wie eine Firma, sondern wie ein Mensch. „Servus, letzte Woche hab ich den neuen Zweigelt probiert und ich muss euch sagen – der ist heuer was ganz Besonderes geworden."
Das ist kein Marketing. Das ist ein Gespräch.
2. regelmäßigkeit
Einmal im Monat reicht. Aber dann auch wirklich. Deine Leser sollen sich drauf freuen können. Wie auf eine Sendung im Fernsehen – immer am selben Tag, immer verlässlich.
3. mehrwert statt werbung
Dein Newsletter sollte zu 80% Mehrwert und nur zu 20% Verkauf sein. Erzähl eine Geschichte aus dem Weingarten. Gib einen Kochtipp. Zeig ein Foto vom Sonnenuntergang über den Reben.
Und dann, ganz am Ende: „Übrigens, der neue Rosé ist da. Hier kannst du ihn bestellen."
Nicht umgekehrt.
4. ein guter name
„Newsletter" ist langweilig. Gib deinem Newsletter einen eigenen Namen. „VINOLetter", „Hofpost", „Die Feld-Depesche", „Vom Fass" – etwas, das zu dir passt und im Gedächtnis bleibt.
so startest du in 30 minuten
Du brauchst nicht viel:
- Erstelle ein kostenloses Konto bei Mailchimp oder Brevo (ehemals Sendinblue)
- Erstelle ein einfaches Anmeldeformular und teile den Link auf Social Media und im Hofladen
- Schreib deine erste E-Mail – erzähl, wer du bist und was deine Leser erwarten können
- Setze dir einen fixen Tag im Monat – und halte dich dran
Das Wichtigste: Starte einfach. Dein erster Newsletter muss nicht perfekt sein. Er muss nur echt sein.
kurz zusammengefasst: was können wir hier mitnehmen?
- Ein Newsletter ist dein direkter Draht zum Kunden – kein Algorithmus dazwischen
- Schreib persönlich, wie du redest – nicht wie eine Firma
- 80% Mehrwert, 20% Verkauf
- Regelmäßig – einmal im Monat, immer am selben Tag
- Gib deinem Newsletter einen eigenen Namen
- Starte heute – Mailchimp oder Brevo sind kostenlos
Wenn's euch gefallen hat, dann erzählt's gerne euren Freund*innen, Kund*innen oder ganz einfach am Dorfstammtisch weiter. Wir würden uns freuen!
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